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Rudolf Schmidt 1832 – 1898 |
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Rudolf Schmidt wurde am
28. Juni 1832 in Basel geboren. Dort besuchte er Gemeindeschule und
Realgymnasium, anschliessend zwei Jahre ein Collège in Rolle, Kt. Waadt, zur
Erlernung der französischen Sprache. Mit sechzehn Jahren begann er eine
Lehre in einer Kolonialwarenhandlung, die er nach vier Jahren mit einem
erstklassigen „Lernzeugnis“ abschloss. Daraufhin trat Schmidt in die Firma
seines Stiefgrossvaters ein, der ihm baldige Übergabe des Geschäftes in
Aussicht stellte. |
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Unter der kundigen
Leitung Rudolf Schmidts konnte die 1866 beschlossene Umänderung von 56369
grosskalibrigen und 76676 kleinkalibrigen Gewehren nach dem System
Milbank-Amsler bereits anfangs 1869 abgeschlossen werden. Die Familie zog
1870, entsprechend seinem neuen Arbeitsort, nach Bern. Schmidt war in der
Zwischenzeit zum Major befördert worden und gehörte seit Juni 1871 dem
Generalstab an. In der folgenden Zeit war er heftigen persönlichen Angriffen
ausgesetzt seitens seines ehemaligen Vorgesetzten und Erzfeindes, Oberst
Wurstemberger, der ihn schon 1868/69 vom Posten des eidgenössischen
Oberkontrolleurs absetzen wollte, was Schmidt allerdings mit „standhaftem
Ausharren“ verhinderte |
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Oberst
Eduard Rubin 1846 – 1920 |
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Oberst Rubin wurde
bekannt durch seine Versuche mit kleinkalibriger Munition Kal. 5,6 mm – 9mm,
vor allem aber durch die Konstruktion der 7,5 mm Gewehrpatrone Modell 1890.
Dank dem von Frankreich übernommenen und vom Direktor der Pulverfabrik
Wimmis, Herrn Schenker, verbesserten Nitrozellulosepulver wurde es Rubin
möglich, eine Gewehrpatrone mit, für die damalige Zeit, hervorragender
Präzision zu konstruieren. Unter seiner Leitung wurden unter anderem auch
die Revolverpatronen – Modelle 1878, 1882, 1882/86, die Gewehrpatronen –
Modelle 1890/1903 und 1911 entwickelt. |
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Eduard Rubin wurde am
17. Juli 1846 in Thun geboren. Nach Absolvierung der Mittelschule studierte
er an der ETH Zürich und an der Maschinenbauschule in Karlsruhe. 1871
ernannte ihn der Bundesrat zum Adjunkten des Eidgenössischen Laboratoriums
in Thun. Nach dem 1879 erfolgten Rücktritt von Oberst Stahel wurde er an
dessen Stelle zum Direktor gewählt. |
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